Neujahrstraum

In der Neujahrsnacht habe ich von drei kleinen traumatisierten Mädchen geträumt, die alle jeweils eine Hand verloren und durch Knochensplitter im Gesicht entsetzlich entstellt waren (mindestens ein Mädchen verlor dabei das Augenlicht), weil sie nach dem allgemeinen Geheiß ihrer Klassenlehrerin bei einer vergnüglichen Klassenfahrt dummerweise auch während einer turbulenten Achterbahnfahrt bei einem (nicht näher bestimmbaren) auftretenden Problem wie üblich die Hand vor dem Eintritt in einen Tunnel hoben, um anzuzeigen, dass sie von ihrer Lehrerin Hilfe benötigen.

Daraus habe ich die philosophische Lehre gezogen, dass es keine Hilfestellung bei grundlegenden existentiellen Fragen geben kann. Während der Achterbahnfahrt des Lebens ist man grundsätzlich auf sich allein gestellt. Wer dabei auf Hilfe rechnet oder diese aktiv einfordert, kann unter Umständen einen schwerwiegenden Schaden davontragen.