Perhorreszierende Perzeptionen (V)

von Egregantius

[1] Viele können nicht gut sein, solange sie begütert sind.

[2] Wenn ich fernsehe, ist bereits festgelegt, was ich in welchem Rahmen überhaupt zu Gesicht bekommen soll.

[3] Nur der Herr, dein Google weiß, wonach du dein Leben lang erfolglos gesucht hast.

[4] Wer immer mit dem Schlimmsten rechnet, darf viel an sich erfahren.

[5] In Nachrichten finden wir immer ein Vorgefundenes, das sehr genau auf uns ab- und zugerichtet wurde, weil es uns gefälligst zu interessieren hat.

[6] Damit es ein Einsehen geben kann, muss zunächst einmal von vielem abgesehen werden.

[7] Was die einen von alleine stemmen, haben andere mit Müh‘ und Not wieder einzudämmen.

[8] Beim besten Willen führt der gute Wille ein Schattendasein.

[9] Unser Verstehen ist im Grunde immer unverständlich.

[10] Der Deutsche macht aus der Not auch gerne mal ein Fest, wenn er nicht dazu in der Lage ist, eine Tugend aus ihr zu machen.

 

 

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