Garantierte Expektorationen (XVIII)

von Egregantius

[1] Von Nichts rührt im Großen und Ganzen alles her.

[2] Ein tiefgründiger Mensch wird sein Schweigen immer wieder neu lernen.

[3] Die Gefahr des eigenständigen Denkens besteht darin, dass dessen Folgen und Wirkungen kaum abzuschätzen sind.

[4] Wir sehen uns offenen Auges beim gegenseitigen Sterben zu.

[5] Über Bücher, die mir in denkerischer Hinsicht unzugänglich waren oder sind, habe ich immerhin einen Zugang zu mir und meinem eigenen Denken finden können.

[6] Aus einem guten Satz lässt sich das Wesentliche immer herauslesen. Auch dann, wenn es ungenannt bleibt.

[7] Mit Müh‘ und Not treffen wir die Vorkehrungen für unseren bevorstehenden Tod.

[8] Ich weiß selbst am allerwenigsten, was man von mir halten soll.

[9] Der Sterbevorgang wird wohl das einschneidendste Erlebnis meines Lebens sein.

[10] Um meine inadäquate Ausdrucksweise bin ich nach wie vor sehr bekümmert.

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