Garantierte Expektorationen (XIII)

von Egregantius

[1] Nur was mir zugehörig bleibt, wird mich auch grundlegend fassbar machen.

[2] Philosophische Sätze stellen offene Wunden dar.

[3] Um frei tun zu können, was wir wollen, sollten wir Abstand von der Freiheit nehmen.

[4] Ich müsste mich selbst überwuchern, wollte ich die Eigentümlichkeit meines Wesens nachvollziehen.

[5] Man lebt, wie ein jeder Mensch leben muss, kann dabei allerdings über Dinge nachdenken, die den Wenigsten einfach so in den Sinn kommen würden.

[6] Seitdem er weiß, wie wenig er doch wissen kann, ist er von seinem neuen Wissen ganz hin- und weggerissen!

[7] Ich will mich nicht beschweren und wäre aber auch ungern erleichtert, denn nur so kommt etwas zum Tragen, was mir eigen ist und von mir auch weitergegeben werden kann.

[8] Die meisten wollen sich nicht berücken lassen, sondern nur verzückt sein.

[9] Wenn nicht alles schiefgeht, werde ich es zu Nichts ja wohl noch bringen können!

[10] Da augenscheinlich jeder Philosoph sein kann, stellt es noch lange keine Leistung dar, Philosoph zu sein.

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