Ausgewählte Aphorismen aus Tradierte Aberrationen [2014]

von Egregantius

Der von mir in diesem Jahr veröffentlichte Aphorismenband Tradierte Aberrationen geht mir in vielerlei Hinsicht noch sehr nahe und ist mir noch nicht fremd genug geworden, als dass ich ein halbwegs objektives Urteil über ihn fällen könnte. Was ich allerdings zweifelsfrei sagen kann, ist, dass dieser Band offener als alle vorangegangenen Veröffentlichungen gehalten ist, weil er zum einen zwar wieder sehr eindringlich-introspektive Aphorismen enthält, aber andererseits auch explizit auf den offenherzigen Austausch mit anderen Denkern wie Stefan Dehn, Karsten Zamzow und Philip Ohnruh verweist. Der Verweis auf Mitdenkende, die dazu bereit wären, mich ein Weile auf meinem Denkweg als Mitwandernde zu begleiten – der im letzten Eintrag des vorangegangenen Aphorismenbands Entgrenzte Grauzonen (Wohin führt das Denken?) beschrieben war und zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur meine Sehnsucht und Suche nach Mitdenkenden darstellte – fand sich in Tradierte Aberrationen tatsächlich verwirklicht. Der Austausch mit anderen Denkern der Gegenwart hat mir definitiv dazu verholfen, an Blickweite zu gewinnen, weil ich andere Perspektiven kennenlernen konnte. Für die Zukunft habe ich mir jedenfalls vorgenommen, den Denkaustausch mit philosophisch Interessierten weiter zu intensivieren. Nicht umsonst lässt sich in Tradierte Aberrationen vor dem Twitter-Dialog mit Philip Ohnruh auch der folgende Tweet von Gregor Brand finden: Die platonischen Dialoge – war das nicht auch eine Art Chatten?

Ausgewählte Aphorismen aus Tradierte Aberrationen

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