Garantierte Expektorationen (V)

von Egregantius

[1] Alles was ich denke, ist wahr. Zumindest im Augenblick des Denkens.

[2] Der Mensch misst aus sich heraus mit den Maßen, die ihm naturgemäß gegeben sind: Er kann davon losgelöst keine reinen Wahrheiten erkennen. (Auszug aus einem Kommentar über Markus Gabriel)

[3] Wir streben immer zunächst der Wahrheit entgegen, die uns naheliegt.

[4] Die Wahrheit scheint nicht besonders tragfähig zu sein.

[5] In der Bedrängnis wird man zunächst von Wahrheiten umstellt. Nachfolgend festgestellt.

[6] Die Wahrheit war nicht vorherzusehen. Der Mensch hat sie allerdings vorhergesagt.

[7] Jede Annahme muss etwas von der ganzen Wahrheit ausnehmen.

[8] Was doch nicht wahr sein darf, ist meistens wahr.

[9] Es darf doch nicht wahr sein, dass etwas wahr sein darf!

[10] Große Wahrheiten sind Phänomene des Übergangs.

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